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Aus Liebe zum Kochen

Ein Vorgeschmack auf den Beruf Koch

Koch zu sein bedeutet oftmals, arbeiten zu müssen, wenn andere frei haben und es sich gutgehen lassen. Wer also Spaß daran hat, andere Menschen zu verwöhnen, könnte als Koch seine Berufung finden.

Arbeiten, wenn andere frei haben

"Bevor Azubis bei uns anfangen, ist ihnen bereits klar, auf was sie sich einlassen: eine körperlich anstrengende Arbeit und Stress vor allem abends und am Wochenende", sagt Klaus Bachi, Geschäftsführer des Integrationsbetriebs Rheinrestaurant Oppenheim. "Und wenn sich im Praktikum gezeigt hat, dass der Jugendliche Liebe zum Kochen mitbringt, hat er gute Chancen auf einen Ausbildungsplatz bei uns."

Auch Sterneköche haben klein angefangen

Spaß am Arbeiten in der Küche und Durchhalte-Vermögen müssen sein. Denn die Ausbildung beginnt zunächst mit eintönigen und anstrengenden Aufgaben, zum Beispiel Spülen, Kartoffeln schälen, Gemüse schneiden oder Küche putzen. "50 Prozent der Küchenarbeit besteht aus Putzarbeit, die das Küchenpersonal selbst erledigt", sagt Bachi. Bis zum Soßen abschmecken wie bei den Fernsehköchen dauert es noch etwas.

Schafskäse statt Schweineschnitzel

Nach der Ausbildung können sich Köche spezialisieren: etwa zum Saucier (zuständig für Saucen und Schmorgerichte) oder zum Rotisseur (Braten und Pfannengerichte). Um den Zeitgeschmack zu treffen, müssen sich Köche immer auf dem Laufenden halten. "Heutzutage ist nicht mehr jeder mit einem Schnitzel zufrieden. Der gebackene Schafskäse auf Salat zum Beispiel war bis vor ein paar Jahren noch nicht auf unserer Speisekarte", sagt Klaus Bachi. Im Integrationsbetrieb Rheinrestaurant Oppenheim arbeiten Menschen mit und ohne gesundheitliche Beeinträchtigungen.